TRÄUME DEUTEN - VERSTEHEN - LEBEN
TRÄUME PROFESSIONELL DEUTEN LASSEN
 

                              Zu den folgenden Ausführungen siehe auch die Webseite www.meridiane.de
 
 1. POSITIVE EINSTELLUNG ZU TRÄUMEN
 2. AN TRÄUME ERINNERN
 3. TRÄUME DEUTEN
 4. TRÄUME BEEINFLUSSEN
 5. TAGTRÄUME

1. Positive Einstellung zu Träumen
 
Sagen Sie nicht: "Ich träume nicht"
 
Die Traumforschung hat bewiesen, dass jeder Mensch durchschnittlich jede Nacht in mehreren Phasen insgesamt eineinhalb Stunden lang träumt.

Sagen Sie nicht: "Ich erinnere mich nicht"
 
Sollten Sie sich tatsächlich nicht erinnern, dann ist der erste Schritt zu einem verbesserten Erinnerungsvermögen die bewußt und klar gesetzte Äußerung: "Ich erinnere mich immer besser". Sie vermitteln dadurch Ihrem unbewußten Anteil eine klare Absichtserklärung. Weitere Schritte folgen weiter unten.

Sagen Sie nicht: "Träume sind Quatsch"
 
Träume spiegeln immer einen Gefühlszustand wieder. Wenn Bilder manchmal fantastisch oder skuril erscheinen, dann liegt das daran, dass Träume auch aus tiefen Schichten des Unbewußten kommen. Dort gibt es keine Worte, sondern einfache, klare, starke Bilder, die einen Gefühlszustand aber dennoch sehr treffend widerspiegeln. Die Symbolik muß für uns übersetzt oder interpretiert werden.


2. An Träume erinnern
 
Wie erinnern Sie sich noch besser an Ihre Träume?
Manche Menschen haben einen leichten Zugang, andere brauchen Training.

1. Vorsatz
 
Fassen Sie jetzt einen Vorsatz mit fester Stimme: "Ich erinnere mich an meine Träume, weil sie mir helfen."

2. Abendliches Ritual
 
Bestimmt haben Sie vor dem Schlafengehen ein abendliches Ritual. Sie öffnen zum Beispiel noch einmal das Fenster. Oder Sie setzen sich noch einmal kurz auf Ihr Bett. Oder Sie drehen sich auf Ihre Schlafseite. Finden Sie Ihr Ritual.
 
Wenn Sie keins entdecken können, dann erfinden Sie sich eins. Klappen Sie die Bettdecke auf oder streichen Sie liebevoll über einen Körperteil (Bauch, Wange usw.).
 
Dann verbinden Sie mit dem Ritual den Gedanken: "Ich erinnere mich beim Aufwachen an meinen Traum". Sie können diesen Satz denken, innerlich sprechen oder laut sagen. Üben Sie das vielleicht jetzt schon einmal.

3. Morgendliches Aufwachen
 
Auch hier können Sie die Erinnerung trainieren. Erinnern Sie sich mit dem Aufwachen, Aufstehen, Bettmachen, Im-Bett-Noch-Einmal-Umdrehen oder anderen Handlungen an Ihren Vorsatz bzw. gleich an einen Traum. Versuchen Sie, wenigstens einen Fetzen, ein Gefühl oder ein Bild zu erhalten.

4. Aufschreiben
 
Wenn Sie Zeit haben, dann schreiben Sie ein paar Stichworte auf. Legen Sie sich dazu Papier und Stift zurecht. Wie wäre es damit, es gleich jetzt zu tun?
 
Selbstverständlich können Sie den Traum auch jemand erzählen, wenn jemand in Ihrer Nähe dafür bereit ist.
 
Auch ein Diktiergerät kann gute Dienste leisten.

5. Wenn es gar nicht klappt
 
Trinken Sie abends vor dem Schlafengehen ein großes Glas Wasser. Wenn Sie dann nachts auf Toilette müssen, dann erinnern Sie sich in diesem Moment an Ihren Traum.


3. Träume deuten
 
Traumüberschrift
 
Versuchen Sie eine Überschrift für Ihren Traum zu finden und ggf. aufzuschreiben. Was war das Thema?, was war das Herausragende?

Es geht um Gefühle
 
Nachdem Sie eine Überschrift gefunden haben, beschreiben Sie als erstes Ihr Grundgefühl.
Träume haben oft eine "primitive" Bildsprache. Sie dürfen deshalb nicht unbedingt wörtlich genommen werden. Wasserträume symbolisieren zum Beispiel eine bestimmte Gefühlssituation, Feuerträume stehen für Energiepotentiale, Flugträume vermitteln das Gefühl, Grenzen zu überwinden. Tiere verkörpern elementare Eigenschaften, je nach Tierart.
 
Die Frage ist immer: "Welches Gefühl verbindet sich für mich mit einem Traumsymbol (Person, Tier, Sonne, Wiese usw.)"?

Persönlichkeitsanteil
 
Es ist genau genommen im Kern gar nicht so wichtig, welche Person im Traum beteiligt war. Vielmehr repräsentiert eine Person eigentlich einen Persönlichkeitsanteil von Ihnen selbst. Diesen gilt es in der Regel zu stärken oder intensiver zu leben. Erst in zweiter Linie, erst dann, wenn man für sich erkannt hat, was man anders machen kann, geht es dann vielleicht noch darum, bestimmten Personen gegenüber anders aufzutreten, also zum Beispiel aufmerksamer, entschiedener, sanftmütiger, eindeutiger usw.

Botschaft erkennen
 
Erkennen Sie also die Botschaft des Traums. Was sagt Ihnen der Traum persönlich? Worauf sollten Sie besonders achten? Was spiegelt der Traum wider? Welche innere Gefühlssituation stellt er dar?

Traumhelfer
 
Wenn Sie sich nähere Informationen über Ihren Zustand, körperlich oder seelisch, erhoffen, dann können Sie Helfer erträumen. Das kann ein weiser Alter sein, ein vorgestellter Heiler, ein liebender Seelenpartner, eine Kräuterfrau oder was auch immer sonst. Stellen Sie Fragen und lauschen Sie den Antworten oder sehen Sie die aufkommenden Bilder aufmerksam an.


4. Träume beeinflussen
 
Entweder nach dem Aufwachen oder bereits während des Traumes können Sie Traumszenen zu einem positiven Ende führen. Beispiel: Sie träumen davon, verfolgt zu werden und laufen weg. Nehmen Sie sich vor, in dieser Situation stehen zu bleiben und abzuwarten. Wenn eine dukle Gestalt auf Sie zukommen sollte, dann gehen Sie auf sie zu und reichen ihr die Hand. In den meisten Fällen löst sich die Szene auf, die dunklen Mächte verwandeln sich in freundliche Menschen, die Ihnen eine stärkende Botschaft übermitteln.
 
Wenn Sie das möglicherweise nicht auf Anhieb können, dann ist es aber doch möglich, diese Methode zu trainieren.
 
Das bedeutet nicht, dass man eine Traumbotschaft verdrängt, sondern vielmehr dass man einen positiven Weg findet, mit Herausforderungen besser umzugehen.

Das Gespräch
 
Sie können mit Ihren Traumfiguren oder auch mit anderen Symbolen sprechen. Verleihen Sie den Traumelementen Stimmen, die Ihnen etwas zu sagen haben. Das kann auch ein Bach sein, der zu Ihnen spricht, ein Baum, ein Gegenstand wie zum Beispiel eine Brücke, ein Buch oder ein Blumengesteck. Folgen Sie Ihrem Gefühl, das Ihnen sagt, was in Ihrem Traum besonders wichtig und aufschlußreich ist.

Rollenspiele
 
Spielen Sie bestimmte Personen und sich selbst im Traum. Versetzen Sie sich in jede Person. Das macht viel Spaß und kann sehr spannend sein. Welche Eigenschaft möchten Sie besonders darstellen, um sie besser zu verstehen? Lassen Sie alle Personen, deren Eigenschaften Sie schätzen oder deren Eigenschaften eine besondere Bedeutung für Sie haben, auftreten. Prüfen oder erleben Sie Ihr eigenes Verhalten im Vergleich dazu oder im Austausch mit Ihnen. Malen Sie sich interessante Szenen aus, die Sie so oft wiederholen, wie Sie das möchten.

Umgestalten
 
Gestalten Sie Träume solange um, bis Sie mit Ihrem Ergebnis hochzufrieden sind. Dabei geht es allerdings nicht darum, den den anderen Menschen etwas zu beweisen oder zu zeigen, sondern vielmehr sich selbst etwas zu verdeutlichen. Wenn Sie Träume dazu benutzen, anderen etwas zeigen zu wollen, dann machen Sie andere stärker als Sie selbst es sind. Das wäre kein echter Fortschritt. Seien Sie sich also lieber darüber bewußt, dass andere nur Persönlichkeitsanteile von Ihnen selbst sind, die Sie in sich zur Entfaltung bringen oder dazu benutzen wollen, ein eigenes starkes Verhalten zu entwickeln. Meistens wollen Sie selbst Fähihgkeiten stärken, um mit bestimmten Personen oder Situationen gelassener umgehen zu können.


5. Tagträume
 
Natürlich können Sie auch von vorn herein und unabhängig von Ihren nächtlichen Träumen Tagträume selbst gestalten. Das ist eine sehr wirksame Methode, gründliche Verhaltensänderungen herbeizuführen. Das bietet sich an, wenn Sie mehr Erfolg haben wollen oder in der Partnerschaft beispielsweise bestimmte Einstellungen und Verhaltensmuster so verändern wollen, dass Sie Ihre Zufriedenheit und Ihre Glücksgefühle wesentlich verbessern können.

Entsapnnungsübung
 
Ein entspannter Umgang mit Träumen ist wichtig. Beginnen Sie Ihren Tagtraum mit einer Entspannungsübung. Oft genügt schon ein tiefer, entspannender Atemzug. Von den Buddhisten kann man folgende Technik lernen: Beim Einatmen das Wort "ein" denken, beim Ausatmen das Wort "aus". Das entspannt sehr und ist ungemein gut. Man beobachtet seinen Atemvorgang auf diese Weise, ohne einzugreifen. Es fördert die passive Aufnahmebereitschaft, das Loslassen. Sie brauchen nichts zu tun, der Körper entspannt sich dabei von ganz allein...

Zu diesem Thema ebenso wie zu anderen hier besprochenen Themen gibt es eine Reihe von Büchern unter Meridiane.  Wenn Sie Fragen haben, können Sie mich auch einfach anrufen unter : 0034 - 971 83 42 56 oder eine Mail senden.