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Traum:   Immer widerkehrende Träume    
(vom 01.10.2013)
Es sind jetzt schon über 30 Jahre her, als ich meine Lehre begann. Ich bin auch schon lange Zeit nicht mehr in dieser Firma und Branche tätig. Aber in regelmäßigen Abständen träume ich davon, wieder dort zu arbeiten. Heute erneut. Jedes mal sind es verschiedene Orte (Baustellen als gelernter Zimmerer), was der Beruf mit sich bringt..es scheint so, dass es immer wieder mein erster Arbeitstag ist. Ich kenne natürlich alle Arbeitskollegen, auch den Chef(so wie sie früher aussahen), sie begrüßen mich und los gehts. Wir arbeiten, ich kann auch noch alles, wir unterhalten uns, wie immer. Nur ein Kollege, mit dem ich früher auch vieles privat gemacht habe, verhält sich komisch, er redet nicht mit mir. Ich kann machen was ich will, er läßt mich nicht an sich heran, es fühlt sich alles so kalt an. Heute Nacht, allerdings, war es etwas anders, er hat mich das erste mal angelächelt? Warum immer wieder diese Träume? ich habe den Ex-Arbeitskollegen schon bestimmt genausolange nicht mehr gesehen. Komischerweise habe ich mich auch schon nach ihm erkundigt, er ist aber wie vom Erdboden verschwunden. Ist er tot?

Da kommen wir schon in das nächste unbegreifbare. Ich träume auch öfters von verstorbenen Verwandten. Der Höhepunkt war, dass ich mich am Tisch meiner verstorbenen Oma (mütterlicher Seite) in ihrem alten Haus (schon lange verkauft) mich mit allen Verwandten toten an einen Tisch gesetzt und mich unterhalten habe??

Und zu guter letzt. Da bin ich mir aber nicht sicher ob es tatsächlich Träume waren. In den letzten 13 Jahren kam es 3-4 mal vor. Ich liege in meinem Bett, bin mir aber ziemlich sicher, dass ich noch wach bin. Auf einmal merke ich, dass ich nicht mehr allein im Raum bin. Es kommt etwas zu mir und setzt sich auf mich und raubt mir die Luft zum Atmen. Ich liege da will mich mit ganzer Kraft wehren, kann mich aber nicht bewegen. Das geht minuten lang so, bis ich mich dann doch losreisen kann und ganz aufgelöst in meinem Bett sitze.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass diese Träume zusammengehören?

Es wäre schön Aufschluss darüber zu erfahren.

MfG Martin


 
   Deutung:  
Lieber Träumer, was könnte das Gemeinsame von allen geschilderten Begebenheiten sein?
Es sieht so aus, dass irgend etwas Bedrückendes besteht, was Sorgen bereitet. Etwas Unverarbeitetes, etwas möglicherweise Verdrängtes, ein dunkles Erlebnis, eine dunkle Situation. Der Freund steht nur symbolisch dafür, er ist hier nicht wirklich als Person wichtig. Ein Kontakt würde auch nicht weiterhelfen. Das Dunkle muss an der Wurzel gepackt werden. Es hat einen zu großen Einfluss, es ist Zeit, damit abzuschließen. Aber wie könnte das gehen?

Alle Menschen haben eine dunkle Seite. Die dunkle Seite in uns verkörpert eine Kraft. In deinem Traum sind alle freundlich, nur komischwerweise eine wichtige Person nicht. Sie steht eben für das Dunkle, das Animalische, das Aggressive, das Böse. Wir mussten in der Evolution oft kämpfen, um zu überleben. Dazu mussten wir äußerst aggressiv sein. Das hat uns Kraft gegeben. Diese Kräfte haben wir noch immer in uns. Heute müssen wir nicht mehr kämpfen. Aber wir müssen deutlich nein sagen können. Wir brauchen dazu keine Aggressionskraft. Wenn wir klar und deutlich und entschieden sind, genügt das. Wir haben aber dieses Potenzial noch immer in uns. Es zu leugnen, kostet viel Kraft. Andererseits macht uns der Gedanke unsicher, aggressiv sein zu müssen. Und Unsicherheit können wir uns auch nicht leisten. Was tun?

Wir müssen für uns der Herr sein. Unseren eigenen Gefühlen gegenüber. Dazu kann man sich der Kraft der dunklen Macht bedienen. Denn Entschiedenheit, Klarheit, Entschlossenheit brauchen wir. Wer ist der Stärkere? Der, der in einem Streit schimpft und aggressiv ist, oder der, der bestimmt, ruhig, entschieden und entschlossen ist, und lässig (trotz aller Aufgeregtheit der Beteiligten) ruhig und klar seine Meinung sagt?
In letzterem Fall haben wir die dunkle Kraft als eine Form von Stärke in uns integriert. Wir müssen vorher mit der dunklen Kraft Frieden schließen, sie nicht verdrängen, ablehnen, sondern sie als Kraft zulassen. Atomkraft (Aggression) kann zerstörerisch wirken. Sie kann aber auch, dosiert eingesetzt, eine unglaubliche Power sein, die wir fühlen können, die uns eben das Maß an Ruhe und Gelassenheit gibt, welche wir brauchen, um stark (ruhig, gelassen) aufzutreten.
Der richtige Schritt ist also, die dunkle Kraft in uns zuzulassen, und sie als dosierte Kraft zu nutzen, nicht zur aggressiven Zerstörung, sondern zum Wohl von allen Beteiligten, vor allem aber auch zum Wohl von uns selbst. Die abgelehnte, verdrängte Kraft führt ins Dunkel. Die akzeptierte Kraft führt in eine große Stärke und innere Gelassenheit.
Dass du mit einer Toten sprichst, kann tatsächlich sein, kann aber auch eine Einbildung sein. Dass sich ein Wesen auf dich setzt, kann tatsächlich sein, kann aber auch eine Einbildung sein. Was ist wahr?

Es mag auch in anderen Welten gute und böse Kräfte geben. Gute Kräfte sind liebende Kräfte. Böse Kräfte sind belastende Kräfte. Auch in unserem Leben auf dieser Welt gibt es gute und böse Kräfte. Entscheidend ist also nicht die Frage, ob es sie gibt oder nicht. Das ist müßig. Und ist nur eine intellektuelle, letztlich nicht lösbare Spielerei. Viel wichtiger ist, womit ich mich selbst umgebe. Und wofür ich mich entscheide. Wenn ich keine Kontakte mit bösen Kräften haben will, und ich die Entschiedenheit habe, von der ich oben gesprochen habe, dann kann ich das für mich so einrichten, dass ich mich nur mit guten, förderlichen, Freude bereitenden Anteilen in mir und in dieser Welt beschäftige.

Bewusstsein schafft Realität. Das hat man inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen.

Wenn du an böse Kräfte glaubst, dann gibt es diese auch für dich. Wenn du an gute Kräfte glaubst, dann existieren diese auch für dich. Es ist die Frage, wer gewinnt den Kampf in dir? Wenn du glauben kannst, das letztlich die Guten siegen, dann bedeutet das, dass die liebenden Kräfte stärker als die bösen Kräfte sind. Das heißt, du kannst die guten Kräfte einsetzen, um die bösen Kräfte zu vertreiben oder zu besiegen. Wenn du dich damit anfreunden kannst, dann hast du gewonnen!
Es mag also böse (dunkle) Kräfte geben. Aber du hast die Power in dir, sie zu besiegen. Es ist eine Sache des Glaubens. Oder, wie ich fühle, eine Sache des Wissens. Wenn ich einen ganz tiefen Atemzug mache, und am Ende in mich hineinfühle, dann weiß ich einfach, dass eine superstarke Kraft mit mir (!) ist. Und nicht gegen mich.
Mit dieser guten Super-Kraft ausgestattet kannst du alles verjagen, was dich ins Dunkle ziehen wollte.
Du musst also das Fühlen deiner von innen kommenden Stärke mit einem deutlichen Entschluss herbeiführen und diese Stärke in dir deutlich fühlen. Dann kannst du alle dunkle Kräfte einfach wegpusten. Vielleicht streichselst du sie liebevoll weg. Oder du lachst über sie. Dann werden sie vor Verblüffung Reißaus nehmen und dich künftig nicht mehr aufsuchen wollen. Sei dir immer bewusst, dass du der Herr über dich bist, und niemand anders.Und fühle dich eins mit der wesentlich stärkeren Power des Guten.
Klaus