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Traum:   Anstrengende Blockade    
(vom 18.04.2014)
Hallo!

schon seit langer Zeit wiederholt sich ein sehr anstrengendes Schema in meinen Träumen. Es ist egal, ob es sich um den Liebsten handelt, mit dem ich was unternehmen will, oder ob es sich um berufliche Situationen oder auch Alltägliches (Wäsche waschen gehen oder kochen) handelt, was das auch immer das Thema und die Kulisse des Traumes ist: Eine Sache passiert immer: An irgendeiner Stelle des Traumes komme ich immer weniger bis "nicht mehr voran" obwohl ich in dem Moment unbedingt will, plötzlich bin ich "langsamer als der Rest des Traumes" und nehme das aber bewusst war und quäle mich dann auch sehr, weil ich "weiter dabei bleiben möchte".

Die Situation ist immer sehr ähnlich, entweder bin ich alleine oder mit jemand anderem zu Fuß unterwegs, und möchte "wo ankommen". Plötzlich werden aber meine Beine bleiern und immer schwerer, ich kann nicht mehr richtig laufen, komme nicht voran. Wenn eine Begleitung dabei ist, spricht mich diese nie darauf an, ich habe immer nur das Gefühl "der- oder diejenige merkt das und sagt nichts". Im Traum mache ich mir dann ganz realistische Gedanken und versuche die Situation zu lösen, sage mir zum Beispiel "Hey, du hast heute keinen Sport gemacht, kann also kein Muskelkater sein", aber egal was ich versuche, es bringt nichts, ich kann es nicht auflösen.

Da ich in den Situationen aber auf jeden Fall "irgendwohin will" oder eben "auf jeden Fall mit der Person mitkommen will", fange ich an "mich zu ziehen" (zum Beispiel an einem Zaun oder Bäumen, die am Gehweg stehen, um meine Beine zu unterstützen), wenn auch das nicht mehr hilft, fange ich an zu krabbeln oder mich liegend auf dem Boden mit voller Kraft mit Beinen und Oberkörper vorwärts zu bewegen. Ist in so einem Fall eine Begleitung dabei, bleibt es bei der oben beschrieben Reaktion, also "der-/diejenige bleibt in der Nähe, wartet einfach, nimmt die seltsame Situation schon bewusst war, aber sagt nichts".

Aus diesen Träumen wache ich dann völlig gerädert auf, habe das Gefühl, dass ich am besten wieder einschlafen sollte, damit "man da doch noch ankommt, wo man hinwollte", aber das geht natürlich nicht, ich komme nicht mehr in die Situation. Was auch immer es ist, es bleibt "unerledigt" und ich habe ein ganz bedrückendes mieses Gefühl, wenn ich das Bett verlasse.

Können Sie mir da weiterhelfen und mir ein paar Hinweise geben? Ich leide wirklich sehr an diesen "Situationen" und habe morgens große Schwierigkeiten aus dem Bett zu kommen wegen "Anstrengung in der Nacht" (?!).
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, das ist ein tiefenpsychologischer Traum, also einer, der aus tieferen, grundlegenderen, psychologischen Schichten her kommt. Eine große Spannung entsteht, weil ein Widerspruch deutlich wird. Du willst vorankommen, kannst es aber nicht. Die Frage ist zunächst, ob es irgend ein Gebiet in deinem Leben gibt, wo dies vorkommen könnte? Gibt es etwas, wo du nicht so recht weiter kommst, obwohl du dort viel investiert hast. Gibt es ein Vorhaben, das du beginnen möchtest, was dich aber langfristig überfordern würde?
Die andere Möglichkeit, die besteht, ist, dass du vielleicht ein Leben führst, bei dem alles in Ordnung ist, alles gut läuft, du aber dennoch unbewusst das Gefühl hast, stehen zu bleiben, weil du vielleicht noch wesentlichere Dinge verwirklichen möchtest, wo du dich aber irgendwie behindert fühlst, das zu verwirklichen.

In beiden Deutungsebenen kommst du nicht voran: entweder du fühlst dich durch bestimmte Lebensumstände abgebrenst, weil du mehr willst, oder umgekehrt, du fühlst dich in einer Hinsicht überfordert. Manche reine Physiologen sagen auch, dass vielleicht die Bettdecke zu schwer ist oder die Schlafposition aus irgendeinem Grund bewegungsmäßig eingeschränkt ist.

Es deutet einiges darauf hin, dass die Einschränkungen nicht durch Lebensumstände kommen. Die Lebensumstände können sogar sehr positiv sein. Und trotzdem bremst dich in dir etwas ab. Das heißt, du bist selbst die eigentliche Ursache für das nicht vom Fleck kommen. Irgend ein Bremsmuster ist in dir versteckt. Zum Beispiel könnte es sein, dass du etwas möchtest, also etwa Spazierengehen. Und gleichzeitig hast du das Gefühl, dass das, was du jetzt machst, dich daran hindert etwas anderes zu machen, was vielleicht auch für dich wichtig ist. Durch diese Einstellung kann man sich auch blockieren. Du machst also etwas, und möchtest eigentlich etwas ganz anderes machen.

In diesem Fall ist eine Klärung deiner vorrangigen Wünsche und Ziele nötig. Also Klarheit schaffen, was genau du willst, und was dich am meisten begeistert, sodass du nicht das Gefühl hast, mit dem, was du gerade tust, etwas anderes wichtiges zu verpassen. Es ist dann ein Interessenkonflikt, eine psychische Patt-Situation. Du müsstest dann zielgerichteter werden. Das beginnt mit dem Fragen, was dich am meisten begeistert, und wie du das in dein Leben integrieren kannst.

Ganz tiefenpsychologisch kann man auch denken, dass es in dir von früher her ein Muster gibt, dass sich grundsätzlich und sehr oft gegen das stellt, was du eigentlich gern hast und gern machst. Daran müsste man dann arbeiten. Das beginnt mit dem Bewusstwerden, indem man im ersten Schritt die Blockade annimmt, und endet damit, dass man ein großes inneres Vertrauen (eine Art Ur-Vertrauen) stärkt, was die Blockade liebevoll auflöst.

Frage doch mal dein Traum-Ich, wenn du aufwachst, was es mit dem Bremsvorgang bezwecken möchte. Das Fragen-Stellen ist in allen unklaren Fällen ein guter Weg, ganz intim (ganz innen) mit sich selbst die Antwort auf die Frage zu bekommen, die einen bewegt. Du wirst sehen, das Traum-Ich antwortet dir. Vielleicht nicht mit Worten, aber mit einem passenden Gefühl oder einer Vorstellung.

Wenn du fragst, dann kannst du auch mal anfangen innerlich zu sagen. ich bleibe jetzt bewusst stehen. Ich will jetzt gar nicht mühevoll versuchen zu laufen. Nein, ich bleibe stehen. Und stelle mich der Situation, um mehr über die Hintergründe zu erfahren. Vielleicht lautet die Antwort, tue das, was du von Herzen und mit Begeisterung tust. Oder die Antwort lautet, lass einfach los, entspanne dich, komme zu dir, fühle die innere Kraft deutlich, die dir sagt, ich will jetzt gerademal inne halten. Oder ich will dies oder das ändern, um noch besser voran zu kommen. Oder: setze etwas in Gang, wozu du dich bisher noch nicht getraut hast. Du siehst, es gibt viele Gründe. Die kannst du nur selbst finden.
Das Werkzeug dazu habe ich dir jetzt vorgeschlagen. Viel Erfolg!
Klaus