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Traum:   STIMME VERSAGT    
(vom 18.12.2013)
Ich war auf mit meinem Sohn (7 Jahre) auf dem Weg zur Schule. Ploetzlich kommt eine blonde Frau, schaut mich mit starren Augen an, und nimmt meinen Sohn mit. Mein Sohn lacht und geht gerne mit ihr mit. Ich sehe sie ins Schwimmbad gehn. Ich versuche ihn zu rufen, aber es kommt kein Ton raus. Ich versuche hinterherzugehn, aber ich kann mich nicht bewegen. Am naechsten Morgen ist die Frau wieder da, und nimmt ihn mit, und sagt mir mit ihren starren boesen Augen, dass ich ihn nie wieder sehe. Dann sind sie beide verschwunden. Ich suche ueberall. Ich gehe in das Schwimmbad und suche ihn, versuche seinen Namen zu rufen, aber es kommt kein Ton. Ich versinke im Wasser und glaube zu ertrinken. Ich weiss nicht mehr, ob oder wie ich aus dem Wasser kam. Im naechsten Moment bin ich zu Hause und suche ihn. Ich hebe sogar die Buecher hoch, um zu schauen, ob er darunter versteckt ist. Ich schaue in jede Ecke, unter die Schraenke, in die Schraenke... und versuche ihn zu finden. Ich rufe und rufe, aber es kommt wieder kein Ton. Dann wache ich auf.
sandra
 
   Deutung:  
Liebe Träumerin, ein sehr merkwürdiger Traum, den man nicht in erster Linie aus dem Geschehen heraus interpretieren kann, sondern aus den merkwürdigen Gefühlen.
Wasser als ein wichtiges Haupt-Symbol hat denn auch immer etwas mit Gefühlen zu tun. Es geht um deine Gefühle. In diesem Fall um sehr starke Gefühle. Eine merkwürdige Frau mit starren Augen kommt. Nimmt den Sohn mit. Der Sohn geht gern mit. Was für eine skurile und eigentlich total wirklichkeitsfremde Traumgeschichte! Wenn eine Frau von einer anderen Frau träumt, dann hat das natürlich auch etwas Emotionales. Und die Situation gewährt normalerweise einen Einblick in die eigene innere emotionale Situation. Doch wie lässt sich diese hier deuten?
Du kannst dich dagegen nicht wehren. Du lässt es geschehen. Warum? Du kannst auch nicht rufen. Das sind Hinweise darauf, dass da etwas in dir ist, gegen das du dich irgendwie nicht wehren kannst. Dir bleibt hinterher immer nur noch das Suchen übrig. Die Frage an das Traum-Ich, warum tritt es nicht gleich energisch entgegen? Du suchst deinen Sohn zuhause, was nicht logisch ist, weil ihn ja eine Frau mitgenommen hat. Du suchst ihn im Schwimmbad, warum ausgerechnet dort? Viel Wasser kommt auf, also ein ohnmächtiges Empfinden gegenüber überwältigenden Gefühlen. Der Sohn wird weggenommen mit dem Hinweis, ihn nie wieder zu sehen. Und du kannst nichts dagegen tun. Du nimmst es hin. Du musst es hinnehmen. Aber warum? Was für merkwürdige Gefühle sind das alles?
Ohnmacht steht ganz vorn an. Du hast in der durch den Traum angedeuteten inneren Situation mit dem Gefühl zu kämpfen, dass dich gerade etwas bewegt, dem du dich ausgeliefert fühlst. Was ist das?
Sehr oft bedeutet Sohn nicht wirklich Sohn, sondern drückt Projekte, Vorhaben, Sinnerfüllung durch Selbstverwirklichung aus. Also etwas, was du gern tun würdest. Dem steht aber gegenüber, dass du dann ein schlechtes Gewissen hast, weil du ja auch Mutter bist und für deinen Sohn sorgen möchtest. Du kommst dir schlecht vor wie die Frau mit den starren Augen. Sie will nichts sagen. Sie will nicht sagen, warum. Denn sie hat auch Angst, etwas preis zu geben.
Du hast Ängste, dass - drastisch wie das im Traum oft ausgerückt wird - dir dein Sohn "genommen" wird. Übersetzt heißt das, dass du fürchtest, dass dein Sohn dann weggehen, also lachend mit einer anderen Frau (lieber) gehen würde. Dass also das passieren würde, was für eine Mutter das Schlimmste ist. Ja, das Traum-Ich überzeichnet gern, um Gefühle deutlich zu machen. Das Ergebnis ist hier ein Zwiespalt, der ein Gefühl von Nicht-Weiter-Kommen erzeugt, also von Ohnmacht und von Angst vor Verlust. Beides sind sehr heftige Gefühle, die das Traumgeschehen bestimmen.
Es ist also ein Traum, der Gefühle im Zwiespalt aufzeigt. Man könnte den Traum daher auch überschreiben mit "Zwiespalt".
Aber die Übertreibungen im Traum haben auch etwas Positives. Der Traum zeigt durch die Heftigkeit der Gefühle und die mangelnde Logik auf, dass dein Problem wohl eher ein emotionales ist. Also übertriebene Ängste, eventuell übertriebene Schuldgefühle. Du suchst den Sohn sogar in und unter den Schränken oder, was ganz verrückt ist, unter Büchern. Das kennzeichnet ein Gefühl der Verzweiflung. In seiner Übertreibung. Und so scheinen alle Gefühle extrem unrealistisch und deshalb übertrieben zu sein.
Deine Ängste sind zwar verständlich und bis zu einem gewissen Grad auch nachvollziehbar, aber sie sind übertrieben und verhindern dadurch klare und einfache Lösungen.
Selbstverständlich könntest du dich selbst verwirklichen mit dem, was dir wichtig ist, und trotzdem kannst du eine sehr gute Mutter sein. Du müsstest nur die richtige Mischung finden. Und den Mut haben, auf beides in dir zu hören. Ohne Ängste vor Verlust oder was auch immer. Eine Selbstverwirklichung in deinen Vorhaben usw. und eine Verwirklichung als Mutter zusammen genommen geben dir in Wirklichkeit kein schwächendes, sondern ein gutes und starkes Gefühl.
Klaus