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Traum:   Das Leben nur noch Alltagsroutine    
(vom 06.12.2013)
Ich habe Angst vor Arbeitsplatz-Verlust und überarbeite mich daher total.Ich habe dadurch wenig Zeit für anderes. Und fühle mich langsam ausgelaugt. Ich denke, so geht es heute vielen Menschen. Aber ich hatte dabei einen besonderen, sehr beunruhigenden Traum:

Ich laufe meiner Frau ständig nach, von einem großen Raum in den nächsten und stell ihr Fragen, immer nur eine, dann läuft sie weiter und ich ihr hinter her. Sie sagt aber nichts guckt mich nur an, am Ende bzw die letzte Frage, die ich stelle ist, Willst du gehen? Sie antwortet mit JA!(Die Gefühle in diesem Traum könnte ich quasi mit der Hand greifen) (Verrat Schmerz Trauer usw). Dann dreh ich mich um und setz mich auf ein Sessel und gucke eine gefühlte Ewigkeit auf einen ausgeschalteten Fernseher.
 
   Deutung:  
Lieber Träumer, der Traum zeigt auf eine entwaffnende Weise die momentan bestehenden Gefühle füreinander mit einer Tendenz, sich zu verwirklichen, wenn nicht fundamental gegengesteuert wird.

Der Knackpunkt ist dabei nicht der berufliche Stress. Das Miteinander ist verloren gegangen. Alles scheint nur noch Routine. Persönliche Gefühle füreinander scheinen untergeordnet. Das Äußere ist wichtiger als das Innere. Und das kann auf die Dauer natürlich nicht funktionieren. So zeigt der Traum auf eine beeindruckende Weise, wie das endet, wenn, wie gesagt, nicht total gegengesteuert wird.

Dabei hast du mit dem Traum noch Glück, weil er dir schon jetzt verrät, wie das weiter geht bzw. endet. Leere, Abgestumpftheit, Desinteresse, keine Verbindung mehr zueinander, Ablehnung, Abweisung, bloßes Funktionieren, Abgestorbensein. Träume sind oft krass. Aber sie helfen einem ungemein. Mehr als man manchmal denkt. Man muss es nur erkennen.

Wo sind alle die schönen, wunderbaren Gefühle füreinander geblieben? Gefühle, die einen lebendig machen, die Freude bereiten, Lachen, Verspieltheit, einander Lieben, sich emotional liebevoll austauschen, zärtliches Berühren, einander zärlich ansehen, verstehen, Gemeinsamkeit fühlen und so weiter, und so weiter..............

Der Traum war also ein Wecker-Traum, ein Aufwach-Traum, ein Wachrüttel-Traum. Das Erschrecken ist berechtigt, das war die (gelungene) Absicht.

Es geht also so keinesfalls weiter, wenn du nicht deine Beziehung gefährden willst.

Dazu gehört natürlich einiges an Umstellung. Zum Beispiel beruflich. Es kann überhaupt nicht sein, dass der Beruf einen krank zu machen droht. Ängste vor dem Arbeitsplatzverlust dürfen niemals Quelle für Motivation sein. Wenn der Beruf einigermaßen Spaß macht, einigermaßen befriedigend ist, dann muss ein inneres Bedürfnis vorhanden sein, etwas gut zu machen, aus Freude, aus Lust. Wenn man eine Beschäftigung aus Angst vor Arbeitsplatzverlust ausübt, dann wird das eintreten, wovor man sich fürchtet. Wenn der Job einigermaßen befriedigend ist, oder sogar manche Freude und Genugtuung bringt, dann merken das alle Leute um einen, auch der Chef. Der wird dann keineswegs an Entlassung denken. Wenn der Chef allerdings ein unangenehmer, wenig einfühlsamer Typ ist, dann sollte man sich langsam nebenher umsehen, ob man nicht eine andere Stelle bekommen kann, selbst wenn das mit allerhand Änderungen einher geht.
Kein Job darf auf Dauer an die Substanz gehen. Das ist ungesund. Ein dringendes Zeichen, etwas zu verändern. Entweder den Job wechseln oder mehr Freude entdecken, die vielleicht verloren gegangen war. Vielleicht kann man ja organisatorisch etwas ändern, vielleicht nicht im Hauruck-Verfahren, aber längerfristig. Vielleicht kann man Vorschläge machen, die für alle Beteiligten Vorteile bringen, wo die Stärken der Mitarbeiter besser berücksichtigt werden. Also neue Ideen! Und wenn dir tatsächlich gekündigt werden sollte, dann fühlst du dich so stark, dann fühlst du, dass du so gut bist, dass du wieder einen anderen, dann besseren Job findest. Wenn du nämlich überzeugt bist davon, dass du wirklich gut bist, dann bist du es auch!

Und dann sich so wertvoll machen, dass der Chef auf einen nicht verzichtet, wenn man normalerweise 8 Stunden arbeitet, und keine Minute länger ()von Ausnahmen abgesehen).

Niemand kann so wertvoll für einen sein, dass man dabei krank wird. Wenn das Verständnis füreinander in einer Beziehung nicht da ist, und man am Ende keinerlei Verständnis findet für den eigenen Einsatz, und überdies emotional kaum Kontakt hat, dann stimmt massiv etwas in der Beziehung nicht. Man muss liebevoll und nicht vorwurfsvoll der Partnerin deutlich machen, dass man sich für die Familie einsetzt, damit es allen gut geht. Man muss liebevoll darüber reden, dass man sich überfordert fühlt, und man jemand braucht, der zu einem hält, auch wenn viel Stress ist. Wenn allerdings der Stress zur Dauereinrichtung wird, dann kann man von der Partnerin nicht erwarten, dass sie auf Dauer zu einem hält. Dann strahlt sie aus (vielleicht ohne es zu sagen), dass das dann deine Aufgabe ist, etwas so zu ändern, dass wieder mehr gemeinsame Zeit sein kann. Einfach zum Miteinander sein, ohne viel zu wollen, einfach sich das Gefühl geben, ich bin gern mit dir. Vielleicht kann man sich ja auch etwas einfallen lassen, den Partner überraschen, mit einem schönen Wasweißich, also einem Ausflug, einem Besuch irgendwo, einem kuscheligen Beisammensein irgendwo, oder was auch immer dazu führt, dass die Partnerin das Gefühl bekommt, umschwärmt zu sein, geliebt zu sein, ganz besonders, nein, ganz außerordentlich geschätzt zu sein.

Es muss also die Liebe wieder zurück kehren, wieder Einzug halten. Überrasche deine Frau mit liebenden Augen, mit lieben Worten, mit lieben Gesten, überflute sie damit. Aber natürlich niemals aus Angst, dass sie sonst weggehen könnte, sondern aus tiefster innerer Überzeugung. Lasse sie spüren, dass sie deine absolute Königin ist. (Dass du dann umgekehrt ihr König bist, liegt doch auf der Hand. Das kann gar nicht anders sein. Dieses beidseitige Geühl ist die Grundlage und meistens auch der Beginn einer wirklich liebevollen Beziehung.)

Ich führe das alles so ausführlich an, weil es um das Gefühl geht. Das ist eingeschlafen. Der Stress hat das kaputt gemacht. Denke dir für einen Sonntag etwas ganz Liebevolles aus. Schaut euch liebend an. Sage ihr, es tut dir leid, dass du dich in der Vergangenheit zu wenig um die Gefühle gekümmert haben, und dass du dir wünschst, dass es wieder ein bisschen so wird wie früher. Dass du ihr Lachen liebst, ihre Stimme, ihr was weiß ich nicht alles. Und fühle dabei das, was du sagst. Denke es nicht nur, fühle es. Werde aber nicht unterwürfig, sondern bleibe innerlich stark. Frauen mögen keine Männer, die immer schlapp daher kommen, immer unter ihrer Arbeit leiden, immer kränklich sind. Das ist die Natur. Das ist der Instinkt, der das einfordert. Sei aber nun wiederum auch nicht künstlich stark. Männer dürfen auch mal Schwäche zeigen.

Ich weiß, dass das alles eine enorme Umstellung erfordert. Aber es lohnt sich. Du wirst es sehen. Stärke besteht nicht im Aushalten, sondern im liebevollen, sanften, allmählichen Ändern der Situation in Richtung eigener innerer Zufriedenheit. Diese ist es, die dann auch auf die anderen ausstrahlt, und auch die anderen glücklich macht. Wie gesagt, kein Hauruck-Verfahren, aber absolut zielgerichtetes Vorgehen in Richtung Liebesgefühle, Gefühle von Freude, von Begeisterung füreinander. Wenn du diese Ziele vollkommen klar und ohne innere Zweifel vor Augen behältst, wirst du nicht nur selbst ein neuer Mensch, sondern auch deine Frau und mit ihr dich selbst beglücken. Du wirst es sehen! Garantiert!
Klaus